Sicherheit
Datenlecks durch KI-Tools
Datenlecks entstehen, wenn vertrauliche Informationen über KI-Tools an Dritte gelangen – etwa durch Eingabe sensibler Inhalte in Cloud-Dienste, unklare Trainingsnutzung oder zu weite Zugriffsrechte. Datensparsamkeit ist der beste Schutz.
Typische Wege
- Eingabe vertraulicher Daten in Cloud-Tools ohne geprüfte Datenverarbeitung
- Weiterverwendung von Eingaben zu Trainingszwecken
- zu weite Zugriffsrechte von Integrationen und Agenten
- versehentliches Teilen von Verläufen oder Ausgaben
Schutz
- keine sensiblen Daten in ungeprüfte Tools geben; ggf. anonymisieren
- Trainings-/Datennutzungseinstellungen prüfen
- für sensible Fälle lokale KI nutzen
- Zugriffsrechte minimal halten, Verläufe kontrollieren
- klare interne Regeln (Governance) festlegen
Merksatz
Prompttexte und Uploads können personenbezogene oder geschäftskritische Daten enthalten. Behandle sie entsprechend vorsichtig.
Quellen und weiterführende Informationen
- Österreichische Datenschutzbehörde: dsb.gv.at. Behörde · abgerufen am 06.08.2026
- OWASP: Top 10 for LLM Applications. Fachstandard · abgerufen am 06.08.2026
Häufige Fragen
Sind Eingaben in KI-Tools vertraulich?
Nicht automatisch. Je nach Anbieter und Einstellung können Eingaben gespeichert oder weiterverwendet werden. Prüfe die Datenverarbeitung, bevor du sensible Daten eingibst.