Grundlagen

Tokens und Kontextfenster

Tokens sind kleine Texteinheiten (Wortteile), in die Modelle Ein- und Ausgaben zerlegen. Das Kontextfenster ist die maximale Token-Menge, die ein Modell gleichzeitig berücksichtigen kann. Beides beeinflusst Grenzen und Kosten.

Tokens

Modelle verarbeiten Text nicht als ganze Wörter, sondern als Tokens – oft Wortteile. Ein längeres Wort kann aus mehreren Tokens bestehen. Preise von Cloud-Modellen werden häufig pro Million Tokens angegeben (Eingabe und Ausgabe getrennt).

Kontextfenster

Das Kontextfenster begrenzt, wie viel Ein- und Ausgabe gleichzeitig „im Blick“ ist. Wird es überschritten, gehen frühere Inhalte verloren. Große Dokumente passen eventuell nicht vollständig hinein – hier hilft RAG, das nur relevante Ausschnitte einspeist.

Praxis

Mehr Kontext ist nicht automatisch besser: Große Eingaben kosten mehr Tokens und können die Antwortqualität verwässern. Gezielte, relevante Kontexte sind oft wirksamer.

Bezug zu Kosten

Wer Cloud-Modelle per API nutzt, zahlt meist token-basiert. Der KI-Kostenrechner hilft, Szenarien grob zu schätzen – mit eigenen, aktuellen Preisen.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. OpenAI: Tokenizer & Pricing (Dokumentation). Offizielle Dokumentation · abgerufen am 06.08.2026

Häufige Fragen

Wie viele Tokens hat ein Wort?

Das variiert je Sprache und Tokenizer. Häufig entspricht ein Token grob einem Wortteil; ganze Wörter können ein oder mehrere Tokens sein.