Sicherheit
KI-Risikomanagement
KI-Risikomanagement bedeutet, Risiken systematisch zu erkennen, zu bewerten und zu steuern – von Datenschutz und Sicherheit über Fehler und Verzerrungen bis zu rechtlichen Pflichten. Anerkannte Rahmenwerke bieten dafür Struktur.
Ein einfacher Kreislauf
- Kontext klären: Anwendungsfall, Beteiligte, mögliche Schäden
- Risiken erkennen: Datenschutz, Sicherheit (Prompt Injection), Fehler/Halluzinationen, Verzerrungen, Recht
- Bewerten: Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
- Steuern: Maßnahmen wie Rechtebegrenzung, Prüfung, menschliche Aufsicht
- Überwachen: protokollieren, evaluieren, nachbessern
Anerkannte Rahmenwerke
Das NIST AI Risk Management Framework und die OECD-KI-Grundsätze bieten praxisnahe Orientierung. Für den europäischen Rechtsrahmen ist der EU AI Act maßgeblich, der für Hochrisiko-Systeme ein Risikomanagement verlangt.
Menschliche Kontrolle ist der Kern: Je mehr Wirkung ein KI-System hat, desto wichtiger sind klare Freigaben und Nachvollziehbarkeit.
Quellen und weiterführende Informationen
- NIST: AI Risk Management Framework. Standard/Behörde · abgerufen am 06.08.2026
- OECD: AI Principles. Internationale Organisation · abgerufen am 06.08.2026
- Europäische Kommission: AI Act – Risikobasierter Ansatz. EU-Institution · abgerufen am 06.08.2026
Häufige Fragen
Brauche ich als kleines Unternehmen ein KI-Risikomanagement?
Ein einfacher, dokumentierter Prozess hilft jedem Unternehmen, Risiken früh zu erkennen. Umfang und Tiefe richten sich nach Anwendungsfall und rechtlichen Pflichten.